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Ökologisch bauen

Gebäudedämmung: Wärmeschutz mit Klimaplus

Wenn die Tage kühler werden, ist es höchste Zeit, die Energiebilanz unzureichend gedämmter älterer Häuser zu verbessern. Foto: djd/Climacell

Auch wenn einzelne Tage tagsüber noch mit sommerlichen Temperaturen verwöhnen, ist das Herannahen des nächsten Winters nicht mehr zu übersehen: Nachts kann es im Herbst empfindlich kühl werden, so dass die Heizung bereits jetzt anspringt. Daher ist es höchste Zeit, Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz des Hauses in Angriff zu nehmen – besonders ältere Gebäude sind oft unzureichend gedämmt. Wer bei Maßnahmen zur Wärmedämmung Wert auf Nachhaltigkeit legt, kommt an Dämmstoffen auf der Basis nachwachsender Rohstoffe nicht vorbei.

Günstig schneiden etwa Cellulosefasern ab. Die verarbeitete Cellulose ist ein Recyclingprodukt, das aus Zeitungspapier, letztlich also aus Holz, gewonnen wird. Ihre Herstellung und Verarbeitung erfordert einen geringen Energieeinsatz. Da die losen Fasern in der Regel über ein Gebläse direkt vom Lieferfahrzeug aus an den Einsatzort gebracht und in Hohlräume geblasen werden, fallen so gut wie keine Reste etwa durch Verschnitt an, die entsorgt werden müssten. Die Fasern haben sehr gute Wärmedämmeigenschaften und verhindern zuverlässig Wärmebrücken. Durch ihre atmungsaktiven Eigenschaften können sie zudem dazu beitragen, die Luftqualität im Haus zu verbessern und die Luftfeuchtigkeit stabiler zu halten. (djd/pt)

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