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Tipps - Rund ums Haus

Schimmelpilz entfernen

Leben ohne lästige Mikroben: Eine kontrollierte Be- und Entlüftung der Innenräume sorgt für eine frische und gesunde Luft. Foto: djd/BDH

Die kontrollierte Wohnraumlüftung verhindert die Schimmelbildung

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für sinkende Energiekosten und ein besseres Raumklima. Foto: djd/BDH

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für sinkende Energiekosten und ein besseres Raumklima. Foto: djd/BDH

(djd/pt). Was Baufachleute seit Jahren beobachten, hat eine Studie der Universität Jena bestätigt: 20 Prozent der Häuser und Wohnungen in Deutschland leiden unter Schimmelbefall. Neben Bauschäden ist vor allem eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen für den Anstieg des Pilzbefalls verantwortlich – denn ihr Wachstum wird durch ein feuchtes Klima begünstigt, in dem sich auch Hausstaubmilben wohlfühlen. Das Anwachsen der Feuchteschäden ist die Kehrseite der an sich positiven Entwicklung, dass die Gebäudehüllen in Neu-, aber auch gründlich sanierten Altbauten dicht sind. Auf diese Weise unterbinden sie den Luftaustausch, der früher in schlecht gedämmten Häusern durch Fugen und Ritzen erfolgte. Wer den gestiegenen Komfort und die Energieeinspar-Effekte gut gedämmter Häuser nicht durch ständig offene Fenster konterkarieren will, sorgt daher mit einer Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung für ein gutes Klima.

Wärmeverluste verringern

Die kontrollierte Raumlüftung setzt sich im Neubau und in der Altbausanierung deshalb immer häufiger durch. Frischluft nach Maß sowie ein sparsamer Umgang mit der Heizenergie sind schlagende Argumente für Hausbesitzer. Selbst dezentral arbeitende Anlagen, wie sie bevorzugt in der Altbaumodernisierung eingesetzt werden, können heute mit einer Wärmerückgewinnung bis zu 90 Prozent der Wärmeenergie aus der “Fortluft” an die “Zuluft” übertragen. Zentrale Anlagen, bei denen ein Lüftungsgerät über Frischluftkanäle alle Räume des Hauses versorgt, können zusätzlich mit Erdwärmetauschern gekoppelt werden und so noch energieeffizienter arbeiten.

Automatisch statt von Hand lüften

Zugluftfrei, nahezu lautlos und mit einem geringen Wartungsaufwand, sind die Lüftungssysteme die zuverlässigere und bequemere Alternative zum Lüften von Hand. Denn für den notwendigen Luftaustausch müssten die Bewohner alle zwei Stunden für mindestens fünf Minuten von Hand die Fenster öffnen – Verlust an Wärmeenergie inklusive. Noch schlechter allerdings ist die Dauerlüftung über gekippte Fenster. Zum einen machen sie den Vorteil einer dichten Gebäudehülle fast zunichte, andererseits können die Wände auskühlen und der Schimmelbildung sogar noch Vorschub leisten.

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