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Bau- und Leistungsbeschreibungen

Bau- und Leistungsbeschreibungen

Eine unabhängige Beratung schafft Transparenz beim Vergleich von Bauverträgen oder Bau- und Leistungsbeschreibungen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Den Mindeststandards entsprechen nur die wenigsten Bau- und Leistungsbeschreibungen

Mangelhafte und unvollständige Angaben in der Bau- und Leistungsbeschreibung können in so gut wie allen Gewerken vorkommen.  Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Mangelhafte und unvollständige Angaben in der Bau- und Leistungsbeschreibung können in so gut wie allen Gewerken vorkommen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

(djd/pt). Wer ein Haus baut, geht normalerweise davon aus, dass er für sein Geld genau das bekommt, was er sich vorstellt und mit seinem Vertragspartner besprochen hat. Mindestanforderungen an Bau- und Leistungsbeschreibungen für Ein- und Zweifamilienhäuser hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung bereits im Jahr 2003 formuliert und 2007/2008 novelliert. In der Praxis werden viele Beschreibungen diesen Anforderungen allerdings nicht gerecht.

Mindestanforderungen werden oft nicht erfüllt

Das ergab eine umfangreiche “Analyse von Bau- und Leistungsbeschreibungen von Hausanbietern für Ein- und Zweifamilienhäuser”, die der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) gemeinsam mit dem Institut für Bauforschung (IFB) durchgeführt hat. Demnach kann ein Großteil die Mindestanforderungen nicht erfüllen. So sind bestimmte Leistungen oft gar nicht erwähnt oder ungenügend beschrieben. Häufig wird auch nicht transparent, welche Leistungen der Bauherr im Detail tatsächlich zu erwarten hat.

Einige Leistungsbeschreibungen sind zudem so knapp formuliert oder so allgemein gehalten, dass nicht klar wird, welche Materialien, Leistungen und welcher Qualitätsstandard in den angegebenen Baukosten enthalten sind. In der Praxis kann das bedeuten, dass die Vorstellungen des Bauherren und die Umsetzung am Bauwerk nicht konformgehen.

Unvollständige Angaben zum Energiestandard

Energiesparendes Bauen steht heute hoch in der Gunst der privaten Bauherren. Schließlich beeinflusst der Verbrauch die Unterhaltskosten des Hauses auf lange Zeit. Gut 50 Prozent der Bau- und Leistungsbeschreibungen enthalten der Analyse von BSB und IFB zufolge jedoch nur unvollständige oder gar keine Angaben zum Energiestandard. Zwar hat sich die Situation seit 2006 deutlich verbessert – damals entsprachen nur zwölf Prozent den Anforderungen. Dennoch sollte hier genau nachhaken, wer die Kosten für Heizung und Warmwasser im Griff behalten will.

Den Mindeststandards entsprechen nur die wenigsten Bau- und Leistungsbeschreibungen.  Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Den Mindeststandards entsprechen nur die wenigsten Bau- und Leistungsbeschreibungen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Beratung schafft Transparenz

Immerhin konnte die Studie eine positive Tendenz im Vergleich zu einer vier Jahre zuvor zum gleichen Thema durchgeführten Analyse feststellen. Die dort formulierten Bewertungskriterien scheinen demnach eine sinnvolle Hilfestellung für den Bauherren, aber auch für den Anbieter zu enthalten. Die Verfasser der Studie empfehlen, die Bau- und Leistungsbeschreibung in jedem Fall durch einen unabhängigen Sachverständigen, etwa einen Bauherrenberater, prüfen zu lassen. Unter www.bsb-ev.de gibt es die komplette Analyse und Adressen unabhängiger Bauherrenberater.

Haus bauen, aber sicher!

Haus bauen, aber sicher!

Den Traum vom eigenen Haus träumen viele Menschen. Foto: djd/Trivselhus

Der Begriff Schlüsselfertig bauen ist kein rechtlich geschützter Begriff!

Wer „schlüsselfertig“ baut, muss nicht unbedingt Kompromisse beim Bauen machen.  Foto: djd/Fingerhaus

Wer „schlüsselfertig“ baut, muss nicht unbedingt Kompromisse beim Bauen machen. Foto: djd/Fingerhaus

(dtd). Der Traum vom eigenen Haus hat vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise an Attraktivität gewonnen. Denn eine eigene Immobilie bietet nicht nur Lebensqualität, sondern wird von vielen angesichts der Unsicherheit anderer Geldanlagen als Investition mit solidem Werterhalt betrachtet. Die meisten Bauherren möchten den Weg zum Eigenheim möglichst stressfrei hinter sich bringen und spielen daher mit dem Gedanken, einen Vertrag für ein schlüsselfertiges Haus abzuschließen. Ein Generalüber- oder Unternehmer, ein Fertighausanbieter oder auch ein Bauträger kümmert sich um alles und übergibt ein bezugsfertiges Heim, das in sehr kurzer Zeit steht – soweit die Vorstellung vieler Bauherren. In der Praxis aber ist Vorsicht angezeigt.

Genau hinschauen: Was sich hinter “schlüsselfertigen“ Angeboten verbirgt

Der Begriff „schlüsselfertig“ ist rechtlich nicht geschützt. Das heißt, der Bauherr hat nur einen Anspruch auf das, was im Bauvertrag sowie in der Bau- und Leistungsbeschreibung detailliert festgelegt ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, dem raten unabhängige Verbraucherverbände wie die Verbraucherzentralen oder der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) zu unabhängiger Beratung. Die Investition in einen Vertrauensanwalt und einen Bauherrenberater lohnt sich, wenn Fallstricke im Vertrag frühzeitig erkannt werden und das Haus ohne Baumängel und vertragsgetreu übergeben wird – in der Praxis sind Mängel und Abweichungen leider keine Ausnahme und von einem Laien oft nur schwer zu erkennen.

Anbieter genau unter die Lupe nehmen

Die Entscheidung für einen Anbieter sollte man nicht zuletzt vom gesunden Menschenverstand abhängig machen. Vorschnelle Entscheidungen etwa bei Sonderangeboten auf Messen können teuer zu stehen kommen – einmal unterschrieben, gibt es bei Bauverträgen kein Rücktrittsrecht. Sinnvoll ist es, umfassende Informationen über verschiedene Anbieter einzuholen und zu vergleichen. Wie lange ist das Unternehmen schon am Markt? Wie groß ist es? Bietet es die Möglichkeit, Musterhäuser zu besichtigen und die Meinung der Besitzer einzuholen?

Fertighäuser lassen sich an individuelle Wünsche anpassen und bieten hohen Wohnkomfort.  Foto: djd/Trivselhus

Fertighäuser lassen sich an individuelle Wünsche anpassen und bieten hohen Wohnkomfort. Foto: djd/Trivselhus



Referenzhäuser geben Orientierung

Beim Besuch verschiedener Musterhäuser und dem Erfahrungsaustausch mit Besitzern kann man sich auch mehr Klarheit über die eigenen Vorstellungen verschaffen. Manch einer traut nur einem massiv gebauten Haus. Andere bevorzugen den Charme des Holzbaus, bei dem Anbieter wie Trisvelhus oder Eksjöhus auf die lange Tradition des schwedischen Holzhausbaus zurückgreifen können. Fertighäuser haben durch ihren hohen Vorfertigungsgrad nach Fertigstellung des Kellers oder einer Bodenplatte nur mehr eine kurze Bauzeit. Hersteller wie Fingerhaus, BienZenker, oder die Nobelmarke Davinci Haus bieten heute modulare Konzepte, die einen hohen Grad an Individualität erlauben. Allerdings gilt auch hier in der Regel: je mehr Sonderwünsche, desto höher der Preis.

Energieeffizienz nicht vernachlässigen

Lohnend ist es auch, die Energiebilanz verschiedener Haustypen zu vergleichen. Das spart langfristig Heizkosten, kann aber auch Geld vom Staat bringen. Häuser, die den Standard eines Effizienzhauses KfW 70 oder Passivhauses erreichen, werden etwa über das KfW-Programm 153 besonders gefördert. Hilfe bei der Finanzierung über einen zinsgünstigen Kredit bietet auch das KfW-Wohneigentumsprogramm (Programm 124)

Schlüsselfertig bauen – die typischen Anbieter

Bei der Auswahl eines Hausanbieters ist es sinnvoll, Erfahrung, Größe und Referenzen zu berücksichtigen.  	Bei der Auswahl eines Hausanbieters ist es sinnvoll, Erfahrung, Größe und Referenzen zu berücksichtigen.  Foto: djd/Fingerhaus

Bei der Auswahl eines Hausanbieters ist es sinnvoll, Erfahrung, Größe und Referenzen zu berücksichtigen. Bei der Auswahl eines Hausanbieters ist es sinnvoll, Erfahrung, Größe und Referenzen zu berücksichtigen. Foto: djd/Fingerhaus

(dtd). Ein Generalunternehmer bietet alle Leistungen zum Bau eines Hauses aus einer Hand an. In der Praxis errichtet er aber häufig nur den Rohbau und vergibt weitere Gewerke wie Tiefbau, Putz, Fußboden, Dach, Bad und Installation an Nachunternehmer.

Ein Generalübernehmer baut nicht selbst, sondern koordiniert alle Gewerke für den Hausbau. Er vergibt alle Arbeiten an Nachunternehmer.

Wer über einen Bauträger baut, besitzt zunächst kein eigenes Grundstück, sondern wird erst nach Fertigstellung Eigentümer von Haus und Grundstück. Vorsicht ist hier angebracht, da der künftige Hausbesitzer meist schon früher Zahlungen zu leisten hat, auf den Bau aber keinen Einfluss nehmen kann, wenn dies nicht ausdrücklich im Vertrag festgelegt ist.

Service-Links für Bauherren

www.bsb-ev.de: Das Internetportal der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. wurde von führenden Fachzeitschriften unter die „Top Ten“ der Webseiten mit baurechtlichen Verbraucherinformationen gewählt. Es liefert umfassende Infos rund um Baurecht und Bautechnik und Kontakte zu Vertrauensanwälten und Bauherrenberatern.

www.massiv-mein-haus.de: Die Website der Interessensgemeinschaft Massiv Mein Haus liefert umfassende Infos rund um Massivbau und Checklisten zur Auswahl des richtigen Bauunternehmens.

www.fertighauswelt.de: Die Website des Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. verschafft einen guten Überblick über die aktuellen Fertighaustrends, über die wichtigsten Anbieter und Musterhausausstellungen in ganz Deutschland.

www.baufoerderer.de: Die Website wird vom Bundesverband Verbraucherzentralen betrieben. Hier finden Bauherren einen Förderrechner für Förderprogramme des Bundes und der Länder sowie Hinweise, wie sich Fallstricke auf dem Weg zum Eigenheim umgehen lassen.

www.baubegriffe.com: Alle, die es genauer wissen wollen, finden hier Erklärungen für Baubegriffe, übersichtlich geordnet von A bis Z.

www.kfw.de: Auf der Website der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind unter anderem die Fördermöglichkeiten für Neubau und genaue Konditionen bis hin zu Antragsformularen zu finden.

Energiesparen ist einfacher, als viele Hausbesitzer glauben

Energiesparen ist einfacher, als viele Hausbesitzer glauben

Effizienzhaus-Bewohner genießen die angenehmen Temperaturen in einem rundum dichten Haus mit kontrollierter Lüftung. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

Die größten Energiespar-Irrtümer

Eine konsequente energetische Sanierung rechnet sich schneller, als viele Hausbesitzer denken - und schafft zudem mehr Behaglichkeit.  Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

Eine konsequente energetische Sanierung rechnet sich schneller, als viele Hausbesitzer denken - und schafft zudem mehr Behaglichkeit. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

(djd/pt). Wohl niemand zieht heute noch ernstlich in Zweifel, dass Energiesparen das Klima und den Geldbeutel schont. Reichlich Vorurteile und Irrtümer gibt es aber immer noch darüber, wie schnell sich die energetische Sanierung des Hauses rechnet und wie gemütlich ein Effizienzhaus sein kann.

Irrtum 1: Effizienzhäuser rechnen sich nicht

Wer glaubt, die Energiesparsanierung lohne sich nicht oder erst über Generationen hinweg, muss sich heute eines Besseren belehren lassen. Auf bis zu 80 Prozent schätzt die Deutsche Energie-Agentur (dena) die Energiesparpotenziale unsanierter Altbauten. Eine umfangreiche Sanierung mit Dach-, Kellerdecken- und Außenwanddämmung, Wärmeschutzfenstern und effizienter Heizung lässt sich mit günstigen Krediten finanzieren. Der Eigentümer profitiert davon gleich dreifach: er steigert den Wert der eigenen Immobilie, wird unabhängig von steigenden Energiepreisen und kann zukünftig den gesteigerten Wohnkomfort genießen.

Irrtum 2: Wärmedämmung führt zu Schimmelbildung

Eine rundum dichte Gebäudehülle führt auch nicht zu Schimmelbildung, wie oft behauptet wird. Schimmel entsteht nur dann, wenn sich Kondenswasser an kalten Außenwänden niederschlägt – also genau da, wo die Dämmung der Gebäudehülle zu wünschen übrig lässt. Eine Lüftungsanlage sorgt in einem gut gedämmten Haus für die optimale Luftfeuchtigkeit. Bei Häusern ohne Lüftungsanlage lässt man am besten die überschüssige Feuchtigket durch mehrmaliges tägliches Stoßlüften nach außen entweichen.

Irrtum 3: Effizienzhäuser sind unkomfortabel

Dass Passivhäuser unkomfortabel seien, widerlegt die Praxis. Mehr als 350 Effizienzhäuser der dena zeigen, die Bewohner wollen den Wohnkomfort mit gleichmäßigen Temperaturen und guter Luft nicht mehr missen. Die Fenster kann man auch in einem Passivhaus öffnen – man tut es wegen der automatischen Belüftung nur seltener. Die Lüftungsanlage schätzen auch Allergiker: Anders als bei geöffnetem Fenster bleiben allergene Blütenpollen im Sommer außen vor.

Gebäude erhalten Effizienzhaus-Gütesiegel

Energieeffiziente Wohnhäuser sind künftig auf den ersten Blick an dem neuen Gütesiegel Effizienzhaus der dena erkennbar. Das Gütesiegel garantiert einen sehr niedrigen Energiebedarf. Es wird nur vergeben, wenn dieser in einem qualitätsgesichertem Verfahren nachgewiesen wird. Miet- und Kaufinteressenten sowie Bauherren, die auf der Suche nach einem energiesparenden Zuhause sind, erhalten damit eine einfache und verlässliche Entscheidungshilfe. Eigentümer können die besondere energetische Qualität ihres Hauses bestätigen lassen und sichtbar machen.

Fehlstart beim Hausbau vermeiden

Fehlstart beim Hausbau vermeiden

Wenn der erste Spatenstich getan ist und das Haus wächst, sind wichtige Hürden auf dem Weg zum Eigenheim bereits geschafft. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Bereits vor dem ersten Spatenstich gibt es für Bauherren einiges zu beachten

Bereits vor Baubeginn gibt es einiges zu beachten, damit während der Bauphase keine unvorhergesehenen Probleme auftauchen.  Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Bereits vor Baubeginn gibt es einiges zu beachten, damit während der Bauphase keine unvorhergesehenen Probleme auftauchen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

(djd/pt). Nicht nur während der Bauphase, sondern bereits vor dem ersten Spatenstich droht künftigen Bauherren Ungemach, wenn sie sich nicht gründlich informieren. Worauf bereits beim Zustand des Grundstücks, seiner Erschließung, bei Baugenehmigung und Versicherungen zu achten ist, zeigt das Ratgeberblatt “Fehlstart beim Hausbau vermeiden” der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V, das unter www.bsb-ev.de kostenlos heruntergeladen werden kann.

Grund und Boden untersuchen und vermessen

So zeigt ein Bodengutachten auf, ob wegen der Bodenbeschaffenheit und den Wasserverhältnissen erhöhte Baukosten einzukalkulieren sind. Ohne Gutachten gibt es keine verlässliche Planungsbasis für Standsicherheit und Feuchteschutz des Hauses. Ist das Grundstück noch nicht vermessen, ist eine Liegenschaftsvermessung anzufertigen. Ein amtlicher Lageplan mit Höhenangaben, Entwässerungsplanung und Verlauf der Medienleitungen ist als Unterlage für den Bauantrag unerlässlich.

Gemeinsam mit einem Fachmann sollten die Bedingungen für die Bebauung des Grunds geprüft werden, denn unvollständige Unterlagen verzögern die Baugenehmigung.
Der Grundstückserschließung sollte man ebenfalls rechtzeitig seine Aufmerksamkeit widmen. Wenn etwa die Kosten für die Versorgungsanlagen unklar sind, steht die Schätzung der Gesamtbaukosten auf schwachen Füßen. Auch in nächster Zeit geplante öffentliche Erschließungsmaßnahmen können Kosten nach sich ziehen – es lohnt sich, bei den zuständigen Ämtern nachzufragen.

Versicherungen rechtzeitig vergleichen

Bereits während der Angebotsprüfung und der Vertragsverhandlungen empfiehlt sich eine Grundstücksbegehung mit dem potenziellen Vertragspartner. Dabei darf ein Baustellenprotokoll nicht fehlen, damit gesichert ist, dass eine vertragsgemäße Bauleistung zum angebotenen Vertragspreis eingehalten wird. Bauleistungs-, Bauherrenhaftpflicht-, Feuerrohbau- und Bauhelferversicherungen liegen ebenfalls im Verantwortungsbereich des Bauherren und müssen vor Baubeginn abgeschlossen sein. Es lohnt sich, rechtzeitig Vergleichsangebote einzuholen.

Die Hilfe eines unabhängigen Bauherrenberaters vermeidet Schwierigkeiten bereits im Vorfeld eines Bauprojekts.  Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Die Hilfe eines unabhängigen Bauherrenberaters vermeidet Schwierigkeiten bereits im Vorfeld eines Bauprojekts. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Checkliste Baugrundstück

  • Ist die Zufahrt breit genug?
  • Ist eine Baustraße anzulegen?
  • Reicht der Lagerplatz für Baumaterial?
  • Ist das Grundstück mit Baugerät befahrbar?
  • Reicht der Wendekreis für Baufahrzeuge?
  • Gibt es Anschlüsse für Baustrom und -wasser?
  • Sind Bäume zu fällen oder Oberleitungen zu entfernen?
  • Sind Abriss- oder Entsorgungsarbeiten nötig?
  • Enthält das Bodengutachten Auflagen?
  • Ist das Grundstück vollständig erschlossen und wo sind die Anschlusspunkte?
  • Welche Fragen sind mit Grundstücksnachbarn zu klären?
  • Sind Genehmigungen für Straßensperren nötig?

Lebensräume selbst gestalten

Lebensräume selbst gestalten

Trockenbausysteme schaffen mit einfachen Mitteln im wahrsten Sinne des Wortes Frei-Räume. Foto: djd/Knauf Bauprodukte

BWA Trockenbau GmbH, Detmold

BWA Trockenbau GmbH, Detmold

Einrichtungsideen mit Raumteilern im Trockenbau verwirklichen

Mit einem Raumteiler lassen sich eigene Einrichtungsideen verwirklichen. Foto: djd/Knauf Bauprodukte

Mit einem Raumteiler lassen sich eigene Einrichtungsideen verwirklichen. Foto: djd/Knauf Bauprodukte

(djd/pt). Eigentlich ist die Raumaufteilung in der Wohnung oder im Haus gut gelöst. Doch im Alltag zeigt sich oft Verbesserungspotenzial: Ein abgetrennter Arbeitsbereich für den Schreibtisch, eine Spielecke für die Kinder oder eine sichtgeschützte Nische fürs Kuschelsofa wären toll.

Mit einem Raumteiler lassen sich solche Einrichtungsideen mit etwas handwerklichem Geschick selbst umsetzen. Für die Arbeit mit Trockenbausystemen von Knauf beispielsweise muss nicht gleich der Handwerker anrücken. Die neuen Trockenbauprofile UW-dB für Boden und Decke sowie CW-dB für die Ständerkonstruktion machen die Wand besonders stabil und bieten hohen Schallschutz. Auch die sichere Befestigung der Gipskartonplatten wird durch mehr Schraubpunkte noch einfacher.

Sitzen die Platten erst einmal, ist ein perfektes Wandfinish in zwei Schritten zu erzielen. Die Fugen der Platten schließt man mit einem leicht zu verarbeitenden Spezialgips wie Uniflott von Knauf, der hochfeste Verbindungen schafft. Im zweiten Arbeitsgang kommt der gebrauchsfertige Spachtel Uniflott Finish zum Einsatz. Sorgfältig aufgetragen und mit der breiten Traufel abgezogen, wird eine glatte und gleichmäßige Oberfläche erreicht, bei der das Nachschleifen in der Regel entfallen kann. So schafft man einen sauberen Grund für den späteren Oberbelag. Als PDF finden Sie mehr Informationen und Verarbeitungstipps oder unter www.knauf-bauprodukte.de.