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Energetische Traumhäuser gesucht

Energetische Traumhäuser gesucht

Deutschlands schönste Effizienzhäuser: Energie aus Holz – Erde –Sonne. Foto(dena)

dena-Wettbewerb für Deutschlands schönste Traumhäuser mit erneuerbaren Energien

(dena) Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ruft zum Online-Wettbewerb “Deutschlands schönste Effizienzhäuser: Energie aus Holz – Erde – Sonne” auf.

“Effizienzhäuser verbrauchen wenig Energie, machen unabhängig von schwankenden Energiepreisen und stehen für einen hohen Wohnwert. Wir möchten mit dem Wettbewerb zeigen, dass diese Häuser keine Exoten sind, sondern in fast jeder Nachbarschaft zu finden sind”, so Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Voraussetzung zur Teilnahme sind der Eintrag in die Effizienzhaus-Datenbank der dena und die Nutzung von erneuerbaren Energien. Sanierte Häuser müssen mindestens den Energiestandard Effizienzhaus 100, Neubauten mindestens Effizienzhaus 70 erreichen. Die energetische Qualität des Hauses muss mit einem Energieausweis oder einem vergleichbaren Nachweis belegt werden.

Unter www.zukunft-haus.info/effizienzhaus können private Hausbesitzer, deren Häuser energetisch vorbildlich sind und mit erneuerbaren Energien heizen, ihre Häuser anmelden und am Wettbewerb teilnehmen. Den Gewinnern winken Sach- und Geldpreise im Wert von mehr als 12.000 Euro. Unter allen Teilnehmern verlost die dena ein iPad.

Eine Fachjury wählt eine Finalrunde in den Regionen Nord-, Süd, West- und Ostdeutschland aus. Wer die regionalen Gewinner des Effizienzhauses 2010 sein werden, können die Internetnutzer von Flensburg bis Passau, von Cottbus bis Aachen dann selbst entscheiden. Unter den besten und interessantesten Objekten können sie ihren persönlichen Gewinner auswählen. In jeder Region werden die drei schönsten Häuser prämiert. Der Teilnahmeschluss ist der 30. September 2010.

Energieeffiziente Sanierung und Modernisierung

Energieeffiziente Sanierung und Modernisierung

Mit einer gründlichen Sanierung lässt sich ein Altbau in ein stattliches Passivhaus verwandeln. Foto: djd/zimmermeister-modernisieren.de/Michael Schintze

KfW stellt günstige Kredite für die Finanzierung einer Komplettsanierung bereit!

(djd/pt). Hohe Heizkostenrechnungen sind ein Dauerthema für viele Besitzer älterer, unzureichend gedämmter Häuser. Das Geld, das jährlich in die Kassen der Brennstofflieferanten fließt, wäre ungleich besser investiert, setzte man es zur Verbesserung des energetischen Zustands der eigenen Immobilie ein. Die Modernisierung rechnet sich schneller, als viele Hausbewohner vermuten, und schont dazu noch Ressourcen und Klima. Der Staat greift Hausbesitzern kräftig unter die Arme und erleichtert ihnen so die Entscheidung.

Zuschüsse und zinsgünstige Kredite

Für energieeffiziente Modernisierungen gibt es staatlich geförderte Finanzierungsprogramme.  Foto: djd/Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau

Für energieeffiziente Modernisierungen gibt es staatlich geförderte Finanzierungsprogramme. Foto: djd/Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau

Wer eine energetische Modernisierung aus angesparten Eigenmitteln finanzieren will, bekommt über die KfW Förderbank einen nicht rückzuzahlenden Zuschuss. Ebenfalls über die KfW gibt es staatlich geförderte und damit besonders zinsvergünstigte Kredite für Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Große Energieeinsparungen werden durch eine bessere Dämmung des Dachs und der Außenwände erreicht, denn sie sind in vielen Bestandshäusern die größten Schwachstellen und lassen Wärme unnötig entweichen. Zimmerei-Meisterbetriebe sind der richtige Ansprechpartner für die Planung und Umsetzung der Maßnahmen in diesen beiden Baubereichen.

Vom Altbau zum Passivhaus

Mit einer umfassenden Modernisierung konnte beispielsweise eine Doppelhaushälfte in Augsburg, errichtet im Jahr 1938, bis auf Passivhausstandard verbessert werden. Neben einer Abdichtung und Dämmung des Kellers waren vor allem Außenwände und Dach gründlich zu sanieren. Als Wärmeschutz kamen Holzfaserdämmplatten sowie eine Zellulosedämmung zum Einsatz, die in Hohlräume direkt eingeblasen wird.

Auch neue Fenster und Türen waren fällig. Eine im Zimmereibetrieb vorgefertigte Giebelwand brachte mit großen Fenstern mehr Licht ins Haus. Den Abschluss der Außenwände bildet eine Holzfassade, die dem in die Jahre gekommenen Bau zusammen mit einer neuen Dacheindeckung aus Tondachziegeln ein überraschend neues und frisches Aussehen gibt.

KfW Förderung

Die KfW-Programme zur Finanzierung energieeffizienter Sanierungen:

Das “Programm 430″ gibt Selbstfinanzierern einen nicht rückzuzahlenden Zuschuss.

Das “Programm 151″ stellt günstige Kredite für die Finanzierung einer Komplettmodernisierung bereit.

Das “Programm 152″ fördert Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz mit günstigen Krediten.

Das “Programm 431″ gibt einen nicht rückzuzahlenden Sonderbonus für Energieberatung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Sachverständigen.

Auf www.zimmermeister-modernisieren.de, www.kfw.de gibt es mehr.

Bundesweiter Tag der Energiespar-Rekorde 2010

Bundesweiter Tag der Energiespar-Rekorde 2010

Was sich hinter der Fassade verbirgt, ist zukünftig auch über den “Tag der Energiespar-Rekorde” hinaus sichtbar. Foto: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Am 25. und 26. September können alle, die energiesparend wohnen wollen, einen Blick in besonders energieeffiziente Häuser werfen. Foto: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Am 25. und 26. September können alle, die energiesparend wohnen wollen, einen Blick in besonders energieeffiziente Häuser werfen. Foto: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) bietet Praxis-Tipps für Neubau, Sanierung und erneuerbare Energien

(dena)Berlin. Ein modernes Haus mit dem Effizienzhaus-Standard benötigt nur sehr wenig Energie für Heizung und Warmwasser, sorgt so für langfristig niedrige Heizkosten und eine hohe Wertstabilität des Hauses. Gleichzeitig bieten sie einen hohen Wohnkomfort und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Das zeigen auch die unterschiedlichen Effizienzhaus-Typen, die Ende September besichtigt werden können.

Am 25. und 26. September können alle, die energiesparend und umweltbewusst wohnen, bauen, modernisieren und sanieren wollen, einen Blick in besonders energieeffiziente Häuser werfen. Beim vierten „Tag der Energiespar-Rekorde“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) öffnen bundesweit moderne Effizienzhäuser ihre Türen für Besucher. Wie man Energie sparen kann oder was ist wichtig zu beachten bei einer Haussanierung? Welche Heizungsanlage  ist modern und effizient und wie man die erneuerbare Energien einsetzen kann? Diese und andere Fragen beantworten Fachleute und Bauherren. Es werden sanierte Einfamilienhäuser, Stadtvillen, Wohnanlagen denkmalgeschützte Gebäude gezeigt.  Bei kurzen Führungen erklären die Eigentümer die Besonderheiten der Häuser. Besucher können Fragen zur Dämmung, den Fenstern, zur modernen Heiz- und Haustechnik oder dem Einsatz erneuerbarer Energien stellen und sich Anregungen für ihren persönlichen Bauvorhaben und/oder Haussanierung holen. Alle Effizienzhäuser, die besichtigt werden können, finden Sie unter www.zukunft-haus.info/energiesparrekorde.

Was sich hinter der Fassade verbirgt, ist zukünftig auch über den „Tag der Energiespar-Rekorde“ hinaus sichtbar: Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus prüft und bestätigt den sehr niedrigen Energiebedarf von Wohnhäusern und macht die energetische Qualität über ein Hausschild und ein Zertifikat auf den ersten Blick erkennbar.

Schimmelpilz entfernen

Schimmelpilz entfernen

Leben ohne lästige Mikroben: Eine kontrollierte Be- und Entlüftung der Innenräume sorgt für eine frische und gesunde Luft. Foto: djd/BDH

Die kontrollierte Wohnraumlüftung verhindert die Schimmelbildung

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für sinkende Energiekosten und ein besseres Raumklima. Foto: djd/BDH

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für sinkende Energiekosten und ein besseres Raumklima. Foto: djd/BDH

(djd/pt). Was Baufachleute seit Jahren beobachten, hat eine Studie der Universität Jena bestätigt: 20 Prozent der Häuser und Wohnungen in Deutschland leiden unter Schimmelbefall. Neben Bauschäden ist vor allem eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen für den Anstieg des Pilzbefalls verantwortlich – denn ihr Wachstum wird durch ein feuchtes Klima begünstigt, in dem sich auch Hausstaubmilben wohlfühlen. Das Anwachsen der Feuchteschäden ist die Kehrseite der an sich positiven Entwicklung, dass die Gebäudehüllen in Neu-, aber auch gründlich sanierten Altbauten dicht sind. Auf diese Weise unterbinden sie den Luftaustausch, der früher in schlecht gedämmten Häusern durch Fugen und Ritzen erfolgte. Wer den gestiegenen Komfort und die Energieeinspar-Effekte gut gedämmter Häuser nicht durch ständig offene Fenster konterkarieren will, sorgt daher mit einer Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung für ein gutes Klima.

Wärmeverluste verringern

Die kontrollierte Raumlüftung setzt sich im Neubau und in der Altbausanierung deshalb immer häufiger durch. Frischluft nach Maß sowie ein sparsamer Umgang mit der Heizenergie sind schlagende Argumente für Hausbesitzer. Selbst dezentral arbeitende Anlagen, wie sie bevorzugt in der Altbaumodernisierung eingesetzt werden, können heute mit einer Wärmerückgewinnung bis zu 90 Prozent der Wärmeenergie aus der “Fortluft” an die “Zuluft” übertragen. Zentrale Anlagen, bei denen ein Lüftungsgerät über Frischluftkanäle alle Räume des Hauses versorgt, können zusätzlich mit Erdwärmetauschern gekoppelt werden und so noch energieeffizienter arbeiten.

Automatisch statt von Hand lüften

Zugluftfrei, nahezu lautlos und mit einem geringen Wartungsaufwand, sind die Lüftungssysteme die zuverlässigere und bequemere Alternative zum Lüften von Hand. Denn für den notwendigen Luftaustausch müssten die Bewohner alle zwei Stunden für mindestens fünf Minuten von Hand die Fenster öffnen – Verlust an Wärmeenergie inklusive. Noch schlechter allerdings ist die Dauerlüftung über gekippte Fenster. Zum einen machen sie den Vorteil einer dichten Gebäudehülle fast zunichte, andererseits können die Wände auskühlen und der Schimmelbildung sogar noch Vorschub leisten.

Warmwasser über Solarkollektoren

Warmwasser über Solarkollektoren

Die Sonne scheint auch in Deutschland ausdauernd genug, um Haushaltskasse und Umwelt bei Heizung und Warmwasser spürbar zu entlasten. Foto: djd/www.wagner-solar.com

Rund sechs Quadratmeter Flachkollektoren und ein Pufferspeicher mit ca. 300 Litern genügen also in der Regel für einen vierköpfigen Haushalt.

(djd/pt). Solarkollektoren auf dem Dach sieht man heute auf immer mehr Privathäusern, denn sie sind die ideale Entlastungshilfe für den heimischen Heizkessel. Je nach Dimension und Auslegung können sie einen Großteil des warmen Wassers zur Verfügung stellen oder sogar die Heizung entlasten. Im Sommer kann der Heizkessel Urlaub machen – jetzt sorgt mit Hilfe von Kupfer die Sonne alleine dafür, dass immer genügend warmes Wasser zum Baden, Waschen und Duschen da ist.

Was fängt die Sonnenenergie ein?

Bereits 1,5 Quadratmeter Solarkollektorfläche pro Haushaltsmitglied genügen, um einen Großteil des Warmwasserbedarfs zu decken.  Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/BSW-Solar

Bereits 1,5 Quadratmeter Solarkollektorfläche pro Haushaltsmitglied genügen, um einen Großteil des Warmwasserbedarfs zu decken. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/BSW-Solar

Kupfer spielt in den Solarkollektoren eine wichtige Rolle. Hier ist es seine Leitfähigkeit, die einen verlustarmen Übergang der Energie aus der Sonnenstrahlung an das Wärmeträgermedium im Kollektorsystem bewirkt. Dass man Kupfer dabei nicht sofort sieht, liegt an der aufgebrachten selektiven schwarzen Beschichtung des Absorbermetalls. Diese Beschichtung bewirkt eine hohe Absorption der Energie aus den Sonnenstrahlen – den Effekt kennt man von dunkel lackierten Autos, an denen man sich im Sommer die Finger verbrennen kann. Die dabei aufgenommene Wärmeenergie leitet das Kupfer nahezu verlustfrei an die Absorberflüssigkeit weiter, die es zur Nutzung ins Haus transportiert.

Solaranlage passt an jede Öl-, Gas-, Holzpellet- oder Biomasseheizung

Installieren lässt sich eine Solarabsorber-Anlage mit geringem Aufwand und unabhängig von der Haupt-Heiztechnik im Haus: Sie kann mit normalen Heizkesseln, modernen Brennwertgeräten und Wärmepumpen genauso wie mit Brennern für erneuerbare Energie, etwa einem Holzpelletskessel, gekoppelt werden. Im Keller sorgt meist ein Solar-Pufferspeicher dafür, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit warmes Wasser zur Verfügung steht.

Auch das Trinkwassersystem im Pufferspeicher ist häufig aus Kupfer gearbeitet. Zum einen hat das rote Metall eine hohe Wärmeleitfähigkeit, die für eine verlustarme Erwärmung des Trinkwassers sorgt, zum anderen punkten hier auch seine bakteriziden, das heißt keimtötenden Eigenschaften, die es zum hygienisch einwandfreien Standardmaterial in der Hausinstallation gemacht haben.