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Bundesweiter Tag der Energiespar-Rekorde 2010

Bundesweiter Tag der Energiespar-Rekorde 2010

Was sich hinter der Fassade verbirgt, ist zukünftig auch über den “Tag der Energiespar-Rekorde” hinaus sichtbar. Foto: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Am 25. und 26. September können alle, die energiesparend wohnen wollen, einen Blick in besonders energieeffiziente Häuser werfen. Foto: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Am 25. und 26. September können alle, die energiesparend wohnen wollen, einen Blick in besonders energieeffiziente Häuser werfen. Foto: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) bietet Praxis-Tipps für Neubau, Sanierung und erneuerbare Energien

(dena)Berlin. Ein modernes Haus mit dem Effizienzhaus-Standard benötigt nur sehr wenig Energie für Heizung und Warmwasser, sorgt so für langfristig niedrige Heizkosten und eine hohe Wertstabilität des Hauses. Gleichzeitig bieten sie einen hohen Wohnkomfort und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Das zeigen auch die unterschiedlichen Effizienzhaus-Typen, die Ende September besichtigt werden können.

Am 25. und 26. September können alle, die energiesparend und umweltbewusst wohnen, bauen, modernisieren und sanieren wollen, einen Blick in besonders energieeffiziente Häuser werfen. Beim vierten „Tag der Energiespar-Rekorde“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) öffnen bundesweit moderne Effizienzhäuser ihre Türen für Besucher. Wie man Energie sparen kann oder was ist wichtig zu beachten bei einer Haussanierung? Welche Heizungsanlage  ist modern und effizient und wie man die erneuerbare Energien einsetzen kann? Diese und andere Fragen beantworten Fachleute und Bauherren. Es werden sanierte Einfamilienhäuser, Stadtvillen, Wohnanlagen denkmalgeschützte Gebäude gezeigt.  Bei kurzen Führungen erklären die Eigentümer die Besonderheiten der Häuser. Besucher können Fragen zur Dämmung, den Fenstern, zur modernen Heiz- und Haustechnik oder dem Einsatz erneuerbarer Energien stellen und sich Anregungen für ihren persönlichen Bauvorhaben und/oder Haussanierung holen. Alle Effizienzhäuser, die besichtigt werden können, finden Sie unter www.zukunft-haus.info/energiesparrekorde.

Was sich hinter der Fassade verbirgt, ist zukünftig auch über den „Tag der Energiespar-Rekorde“ hinaus sichtbar: Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus prüft und bestätigt den sehr niedrigen Energiebedarf von Wohnhäusern und macht die energetische Qualität über ein Hausschild und ein Zertifikat auf den ersten Blick erkennbar.

Moderne Farben

Moderne Farben

Ein neuer Anstrich mit passenden Wohnaccessoires lässt den Raum in neuem Glanz erstrahlen. Foto: djd/Schöner Wohnen Farbe

Veränderungen halten die Wohnung lebendig

Inspirierende Trendtöne wecken die Lust auf eine neue, fröhliche Gestaltung der Wände. Foto: djd/Schöner Wohnen Farbe

Inspirierende Trendtöne wecken die Lust auf eine neue, fröhliche Gestaltung der Wände. Foto: djd/Schöner Wohnen Farbe

(djd/pt). Wer das Leben von der fröhlichen Seite nimmt, wird auch seine Einrichtung danach ausrichten – und bei der Gestaltung seiner vier Wände den Griff zu leuchtenden, kräftigen Farben nicht scheuen. Dabei muss nicht gleich jede Wand oder jeder Raum komplett neu designed werden. Möglicherweise sind es nicht die großen Paukenschläge, sondern die Freude an kleinen, dafür aber häufigeren Veränderungen, mit denen das Wohnen erst richtig Spaß macht. Das jedenfalls meint der Chefredakteur der Einrichtungszeitschrift “Schöner Wohnen”, Stephan Schäfer.

Das Miteinander unterschiedlicher Trends und Stile

Was aber sind die Anzeichen, dass mal wieder eine Veränderung des persönlichen Umfelds guttun würde? “Wenn man sich dabei ertappt, dass man sich schon zum dritten Mal über einen Fleck an der Wand ärgert, dann ist ein neuer Anstrich fällig. Einfach nur, um keine schlechte Laune zu bekommen”, meint Stephan Schäfer. Aktuelle Trends sollten bei der Gestaltung und Einrichtung als Inspiration dienen, aber nicht als Modediktat verstanden werden. Der Wohnexperte: “Jeder sollte nur seinem eigenen Geschmack folgen. Zumal wir in einer Zeit leben, in der ganz unterschiedliche, sich scheinbar widersprechende Trends und Moden nebeneinander existieren.”

Farben, die den eigenen Stil unterstreichen

Die Vielfalt der aktuellen Gestaltungsströmungen spiegeln beispielsweise die Schöner Wohnen Trendfarben wider. Ihr Spektrum reicht von zurückhaltend-edel über pastellig-zart oder sonnig und warm bis hin zu kräftigen, belebenden Tönen. Der Hinwendung zur Archaik mit rohem, unbehauenem Stein oder Flusskieseln als Boden kommt etwa der aktuelle Trendton Stone, ein warmes Steingrau, entgegen. Natürlich-glamourös wie die aktuellen edlen Lackierungen der Automobile präsentiert sich das Perlmuttweiß Pearl. Zum soften Neopop mit weichen Materialien und knalligen Farben passen Töne wie das karibisch-kräftige Blaugrün Lagune. Unter www.schoener-wohnen-farbe.de gibt es Inspirationen und Tipps zu insgesamt 28 spannenden Trendfarben.

Energiesparen ist einfacher, als viele Hausbesitzer glauben

Energiesparen ist einfacher, als viele Hausbesitzer glauben

Effizienzhaus-Bewohner genießen die angenehmen Temperaturen in einem rundum dichten Haus mit kontrollierter Lüftung. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

Die größten Energiespar-Irrtümer

Eine konsequente energetische Sanierung rechnet sich schneller, als viele Hausbesitzer denken - und schafft zudem mehr Behaglichkeit.  Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

Eine konsequente energetische Sanierung rechnet sich schneller, als viele Hausbesitzer denken - und schafft zudem mehr Behaglichkeit. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

(djd/pt). Wohl niemand zieht heute noch ernstlich in Zweifel, dass Energiesparen das Klima und den Geldbeutel schont. Reichlich Vorurteile und Irrtümer gibt es aber immer noch darüber, wie schnell sich die energetische Sanierung des Hauses rechnet und wie gemütlich ein Effizienzhaus sein kann.

Irrtum 1: Effizienzhäuser rechnen sich nicht

Wer glaubt, die Energiesparsanierung lohne sich nicht oder erst über Generationen hinweg, muss sich heute eines Besseren belehren lassen. Auf bis zu 80 Prozent schätzt die Deutsche Energie-Agentur (dena) die Energiesparpotenziale unsanierter Altbauten. Eine umfangreiche Sanierung mit Dach-, Kellerdecken- und Außenwanddämmung, Wärmeschutzfenstern und effizienter Heizung lässt sich mit günstigen Krediten finanzieren. Der Eigentümer profitiert davon gleich dreifach: er steigert den Wert der eigenen Immobilie, wird unabhängig von steigenden Energiepreisen und kann zukünftig den gesteigerten Wohnkomfort genießen.

Irrtum 2: Wärmedämmung führt zu Schimmelbildung

Eine rundum dichte Gebäudehülle führt auch nicht zu Schimmelbildung, wie oft behauptet wird. Schimmel entsteht nur dann, wenn sich Kondenswasser an kalten Außenwänden niederschlägt – also genau da, wo die Dämmung der Gebäudehülle zu wünschen übrig lässt. Eine Lüftungsanlage sorgt in einem gut gedämmten Haus für die optimale Luftfeuchtigkeit. Bei Häusern ohne Lüftungsanlage lässt man am besten die überschüssige Feuchtigket durch mehrmaliges tägliches Stoßlüften nach außen entweichen.

Irrtum 3: Effizienzhäuser sind unkomfortabel

Dass Passivhäuser unkomfortabel seien, widerlegt die Praxis. Mehr als 350 Effizienzhäuser der dena zeigen, die Bewohner wollen den Wohnkomfort mit gleichmäßigen Temperaturen und guter Luft nicht mehr missen. Die Fenster kann man auch in einem Passivhaus öffnen – man tut es wegen der automatischen Belüftung nur seltener. Die Lüftungsanlage schätzen auch Allergiker: Anders als bei geöffnetem Fenster bleiben allergene Blütenpollen im Sommer außen vor.

Gebäude erhalten Effizienzhaus-Gütesiegel

Energieeffiziente Wohnhäuser sind künftig auf den ersten Blick an dem neuen Gütesiegel Effizienzhaus der dena erkennbar. Das Gütesiegel garantiert einen sehr niedrigen Energiebedarf. Es wird nur vergeben, wenn dieser in einem qualitätsgesichertem Verfahren nachgewiesen wird. Miet- und Kaufinteressenten sowie Bauherren, die auf der Suche nach einem energiesparenden Zuhause sind, erhalten damit eine einfache und verlässliche Entscheidungshilfe. Eigentümer können die besondere energetische Qualität ihres Hauses bestätigen lassen und sichtbar machen.

Vorsicht vor Schadstoffen beim Immobilienerwerb aus zweiter Hand

Vorsicht vor Schadstoffen beim Immobilienerwerb aus zweiter Hand

Bevor man in eine gebrauchte Immobilie investiert, sollte man das Haus neben dem Bauzustand auch auf mögliche Schadstoffbelastungen untersuchen lassen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Gesund leben im Altbau

Der Charme eines alten Hauses übt auf viele Hausbesitzer in spe eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.  Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.

Der Charme eines alten Hauses übt auf viele Hausbesitzer in spe eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.

(djd/pt). Die gewachsene Umgebung, die Nähe zum Stadtzentrum, der Charme klassischer Architektur: Es gibt viele Gründe, warum sich immer mehr Deutsche den Traum vom Haus mit einem Altbau erfüllen. Ganz ohne Risiko ist der Kauf eines Bestandshauses indes nicht. Unter der schönen Oberfläche können sich Schadstoff-Altlasten verbergen, die für den Laien nicht erkennbar sind. Die Investition in einen Schadstoffcheck ist gut angelegt und kann um ein Vielfaches höhere Folgekosten vermeiden.

Lange Liste möglicher Altlasten

Die Liste möglicher Schadstoffquellen ist lang. Das schöne Fischgrätenparkett kann mit krebserregendem Parkettkleber aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg verlegt sein. Asbest fand bis vor wenigen Jahrzehnten Verwendung in Bodenbelägen oder Verkleidungen, ebenso wie gefährliche Biozide im Holzschutz, die erst in den 80er Jahren auf die “schwarze Liste” kamen. In einem schlecht belüfteten Keller kann natürlich vorkommendes Radon die Radioaktivität ansteigen lassen, hohe Formaldehydkonzentrationen finden sich in vielen Holzwerkstoffen. Auch versteckte Schimmelpilzbelastungen können die Gesundheit beeinträchtigen.

Gesundheitsgefahren ausschließen

Vor dem Kauf sollte man sich daher mit einem unabhängigen Sachverständigen ein Bild von der Situation machen. Er kann je nach Baujahr und Bauart des Hauses einschätzen, wo sich “alterstypische” Schadstoffquellen befinden. Falls der Verkäufer sich mit einer solchen Untersuchung nicht einverstanden erklärt, ist Vorsicht am Platze. Zwar hat der Verkäufer eine Informationspflicht und haftet, wenn er bekannte Mängel verschweigt. Im konkreten Fall ist es aber meist schwer, einen Vorsatz nachzuweisen.
Vorsicht ist auch bei Um- und Ausbauten angezeigt, denn auch heute können Baustoffe hohe Schadstoffkonzentrationen enthalten.
Worauf bei einer gebrauchten Immobilie zu achten ist und wo man einen unabhängen Gutachter findet, beschreibt der Ratgeber “Schadstoffcheck beim Immobilienerwerb aus zweiter Hand”, der beim Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) unter www.bsb-ev.de kostenlos zum Download bereitsteht.

Gesundheitsgefahren nicht auf die leichte Schulter nehmen

Allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit, Kopfschmerzen, gereizte Schleimhäute, Allergien oder Krebsgefahr: Die Liste möglicher Krankheiten infolge schadstoffbelasteter Wohnräume ist lang – verminderter Luftaustausch nach einer energetischen Sanierung kann die Gefahr noch erhöhen. Treten Symptome auf, sollte man sie nicht leichtnehmen, sondern mit fachmännischer Hilfe konsequent nach den Ursachen suchen. Am besten ist es, bereits vor einem Hauskauf auf Nummer sicher zu gehen und einen Schadstoffcheck durchführen zu lassen.

Neu bauen – oft die beste Sanierung

Neu bauen – oft die beste Sanierung

Nachhaltige Steigerungen der Energieeffizienz lassen sich oftmals nicht durch “Flickschusterei”, sondern nur durch einen Neubau realisieren. Moderne Mauerziegel erfüllen dabei alle Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung. Foto: djd/Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie

Moderne Mauerziegel erfüllen alle Anforderungen an die Energieeffizienz

(djd/pt). Energiepreise steigen, Rohstoffe schwinden, Einspargesetze werden verschärft: Höchste Zeit, Häuser und Wohnungen dem aktuellen Stand der Technik anzupassen. Trotzdem wird oft nur “geflickt”: Teilbereiche werden modernisiert, technische Anlagen erneuert. Dabei lassen sich nachhaltige Energieeffizienzsteigerungen durch Bestandsersatz oftmals deutlich besser realisieren, meint der Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie.

Drei Viertel der deutschen Wohngebäude sind älter als 30 Jahre, über 40 Prozent wurden zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Ölkrise der 70er Jahre errichtet. Wärmedämmung und Energiesparen waren damals noch Nebensache. Heute sieht die Sache anders aus. Seit Inkrafttreten der jüngsten Energieeinsparverordnung (EnEV) im Oktober 2009 sind die energetischen Anforderungen an Gebäude um rund ein Drittel gestiegen.

Moderne Mauerziegel etwa erfüllen die verschärften Vorgaben der EnEV allerdings schon länger. “Mauerziegel stehen für eine ökologische und nachhaltige Bauweise”, so der Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie. Sie erfüllen die strengen Vorgaben auch ohne zusätzliche Wärmedämmung der Außenwände und gelten im Bereich der Wärme- und Schallschutzdämmung seit Generationen als technischer Vorreiter. “Durch moderne Ziegelbauweise werden Wärmebrücken vermieden und Heizkosten nachhaltig gesenkt”, betont der Bundesverband.