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Moderne Fußbodensanierung im Altbau

Moderne Fußbodensanierung im Altbau

Eine Ausgleichsschicht begradigt Böden im Altbau und nimmt Versorgungsleitungen auf. Foto: djd/HeidelbergCement

Fließestriche bei Sanierung und Modernisierung

Versorgungsleitungen lassen sich in einer Flüssigdämmung des Bodens sicher und geschützt unterbringen.  Foto: djd/HeidelbergCement

Versorgungsleitungen lassen sich in einer Flüssigdämmung des Bodens sicher und geschützt unterbringen. Foto: djd/HeidelbergCement

(djd/pt). Viele Altbauten wechseln heute den Besitzer. Nicht oder nur teilweise sanierte Bestandshäuser sind zwar günstiger in der Anschaffung. Allerdings muss der stolze Neubesitzer meist zusätzlich investieren, wenn das Haus den heutigen Anforderungen an Wärmeschutz und Komfort entsprechen soll. Neben der Dämmung der Gebäudehülle lassen oft die Heiztechnik und die Elektroinstallation zu wünschen übrig. Im Rahmen einer gründlichen Modernisierung spielt auch der Aufbau der Böden eine tragende Rolle – und kann, richtig geplant, einen Teil typischer Altbauprobleme lösen.

Flüssigdämmung nimmt moderne Versorgungstechnik auf

Elektro- und andere Versorgungsrohre lassen sich beispielsweise problemlos im Fußboden unterbringen, wenn eine Höhenausgleichsschicht Unebenheiten oder Gefälle des Bodens beseitigt. Flüssig-Ausgleichsschichten wie beispielsweise “Poriment P” umschließen die verlegten Versorgungsleitungen wie Elektroleerrohre oder Wasserinstallationen sicher und schützen sie vor Beschädigungen.

Kleine Styroporkügelchen in der Mischung sorgen zudem für eine gute Wärmedämmung, die beispielsweise bei der Renovierung des Bodens im Erdgeschoss über einem kalten, unbeheizten Keller wichtig ist. Der Einbau erfolgt vom Fachmann über Pumpschläuche direkt aus dem Fahrmischer und verursacht daher keine Lagerungs- und Entsorgungsprobleme auf der Baustelle.

Fußbodenheizung ist auch im Altbau machbar

Fließfähige Estriche wie zum Beispiel "Cemflow" verlangen keine beschwerlichen Arbeiten mit Kniebrettern mehr.  Foto: djd/HeidelbergCement

Fließfähige Estriche wie zum Beispiel "Cemflow" verlangen keine beschwerlichen Arbeiten mit Kniebrettern mehr. Foto: djd/HeidelbergCement

Als Untergrund für den endgültigen Bodenbelag kommt über die Flüssigdämmung, eine Trennlage und dann der Estrich. Wenn eine Fußbodenheizung installiert werden soll, sind ebenfalls fließfähige Produkte zu bevorzugen. Während viele konventionell auf der Baustelle hergestellten Estrichmischungen Lufteinschlüsse aufweisen können, umschließt sie beispielsweise der Zementfließestrich “Cemflow” lückenlos und sorgt so dafür, dass die Wärme verlustarm an die Bodenoberfläche abgegeben wird. Der Baustoff hat zudem eine hohe Wärmeleitfähigkeit, was die Energieabgabe an den Raum ebenfalls verbessert.

Schneller Einbau

Zementestriche wie “Cemflow” nivellieren sich durch ihre hohe Fließfähigkeit beim Einbau selbst und sorgen so dafür, dass fast von alleine ein ebener und waagerechter Bodenabschluss entsteht. Die Arbeiten kann der Handwerker im Stehen ausführen.
- Angenehm für den Bauherren: Der Boden ist schnell und in nur einem Arbeitsgang eingebaut, die Gefahr der Beschädigung etwa von Rohren oder einer Dämmschicht ist deutlich geringer.
- Angenehm für den Handwerker: Er muss nicht mehr auf Kniebrettern durch den Raum rutschen.

Bauen und Modernisieren

Bauen und Modernisieren

Der Tag der Energiesparrekorde zeigt die aktuellen Möglichkeiten für energieeffizientes Bauen und Modernisieren. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur

Tag der Energiesparrekorde 2010: In ganz Deutschland öffnen die Besitzer energieeffizienter Gebäude ihre Türen für Besucher.

(djd/pt). Wie bereits im Vorjahr lädt der “Tag der Energiespar-Rekorde” der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) auch 2010 wieder zur Besichtigung besonders energieeffizienter Wohnhäuser ein.

Am Samstag, 25., und Sonntag, 26. September 2010, öffnen in ganz Deutschland energieeffiziente Ein- und Mehrfamilienhäuser und andere interessante Objekte wie Schulen ihre Pforten. Vor Ort können die Besucher sich mit den Besitzern, Architekten, Planern und Energieberatern austauschen und mehr über energiesparendes Bauen und Modernisieren erfahren. Die Gebäude, die zur Besichtigung offen stehen, erreichen einen Energiestandard, der die aktuellen gesetzlichen Vorgaben übertrifft und haben damit Beispielcharakter für zeitgemäßes Bauen und Modernisieren. Auf der Internetseite www.zukunft-haus.info/energiesparrekorde werden alle teilnehmenden Häuser mit Fotos und kurzen Beschreibungen vorgestellt. Wer ein Effizienzhaus besichtigen möchte, kann sich alle Objekte in der Nähe anzeigen lassen oder speziell nach Häusern mit Solaranlagen, Wärmepumpen oder Holzheizungen suchen. Wer neu bauen, ein Haus kaufen oder modernisieren will, kann sich aus erster Hand über die entsprechenden Möglichkeiten und die Erfahrungen anderer informieren.

Hausbesitzer, die ihr energieeffizientes Haus der Öffentlichkeit vorstellen möchten, können sich zur Teilnahme am “Tag der Energiespar-Rekorde” noch bis zum 29. August anmelden. Modernisierte Bestandsbauten müssen den auch aus der KfW-Förderung bekannten Energiestandard “Effizienzhaus 100″ oder besser erreichen. Für Neubauten gilt als Teilnahmevoraussetzung der Standard “Effizienzhaus 70″ oder besser. Auf www.zukunft-haus.info/energiesparrekorde gibt es Informationen und das Anmeldeformular.

In einem Heizung und Klimagerät

In einem Heizung und Klimagerät

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe nutzt die in der Außenluft enthaltene Wärme und wandelt sie in Heizungswärme für die Wohnräume um. Foto: djd/Daikin

Alte Heizanlagen können durch moderne Wärmepumpen ersetzt werden

(djd/pt). Erneuerbare Energien sollten künftig absoluten Vorrang genießen. Das meinen zumindest 85 Prozent der Bundesbürger, die von TNS Emnid in einer aktuellen Umfrage interviewt wurden. Doch die Realität sieht anders aus: Fast jeder zweite deutsche Haushalt befindet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts in alten, vielfach unsanierten Gebäuden aus den Baujahren 1949 bis 1978 – mit Heizungsanlagen, die weder die Umwelt noch das Bankkonto der Bewohner schonen.

Aus Sonnenlicht wird Wärme

Heizen mit der Kraft des Sonnenlichts: Wärmepumpen machen's möglich. Das Außengerät lässt sich flexibel je nach Umgebung und Platz aufstellen.  Foto: djd/Daikin

Heizen mit der Kraft des Sonnenlichts: Wärmepumpen machen's möglich. Das Außengerät lässt sich flexibel je nach Umgebung und Platz aufstellen. Foto: djd/Daikin

In Häusern, die vor 1978 gebaut sind, wird der Energiebedarf zumeist mit fossilen Energieträgern wie Öl und Gas gedeckt. Ältere Heizanlagen verbrauchen nicht nur überdurchschnittlich viel Energie, sondern belasten mit ihrem Kohlendioxidausstoß auch die Umwelt. Der Gesetzgeber versucht daher durch Regelungen wie die Energieeinsparverordnung (EnEV) Anreize für den Umstieg auf regenerative Energien zu schaffen.

Eine dieser Möglichkeiten ist die Technologie der Luft/Wasser-Wärmepumpe, die sich die Sonnenenergie aus der Luft zu eigen macht. Anders als bei Öl- und Gasheizungen werden dabei keine fossilen Brennstoffe verbrannt. Anlagen wie zum Beispiel die “Daikin Altherma Luft/Wasser-Wärmepumpe” nutzen stattdessen die in der Außenluft enthaltene Wärme, und das auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen bis minus 20 Grad Celsius. Die erzeugte Wärme wird über die bestehenden Heizkörper verteilt.

In einem Heizung und Klimagerät

Moderne Wärmepumpen lassen sich platzsparend installieren und benötigen kaum mehr Raum als eine Waschmaschine. Zumeist bestehen die Anlagen aus einem kleinen Außengerät, einer Hydrobox als Innengerät und optional einem Warmwasserspeicher. Die Geräte verfügen optional über eine Kühlfunktion, die an heißen Sommertagen für angenehm temperierte Innenräume sorgt. Neben dem Komplettaustausch besteht auch die Möglichkeit der sogenannten bivalenten Installation: Die vorhandene Heizanlage bleibt in Betrieb und wird von einer Wärmepumpe zusätzlich unterstützt.

CO2 belastung halbieren

Luft/Wasser-Wärmepumpen erzeugen aus einem Drittel einzusetzender Energie 100 Prozent Wärme. Nach Berechnungen des Herstellers sinkt die Kohlendioxidemission im Vergleich zu konventionellen Heizungen um bis zu 50 Prozent.

Innerhalb eines Tages lässt sich die Anlage installieren – ohne Erdbohrungen und komplizierte Mauerdurchbrüche. Fachbetriebe haben sich auf die umweltfreundlichen Heizanlagen spezialisiert und begleiten den Bauherrn von der Planung bis zur Installation.

Solarkollektoren für Warmwasser und Heizung

Solarkollektoren für Warmwasser und Heizung

Die Nutzung der Sonnenenergie entlastet die Haushaltskasse langfristig. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/Viessmann

Mit Hilfe der Solartechnik die Sonnenenergie nutzen

(djd/pt). Egal ob im Keller ein normaler Öl- oder Gaskessel, ein Brennwertkessel, eine Wärmepumpe oder ein Pelletkessel für Wärme sorgt: In jedem dieser Fälle kann die Sonne einen Beitrag dazu leisten, die Energiekosten des Hauses zu senken.

Solarkollektoren auf dem Dach sind ein einfacher und vergleichsweise kostengünstiger Weg, die Heizkosten zu reduzieren. Während der Übergangszeiten kann eine Anlage mit entsprechend großer Dimensionierung die Heizung entlasten, für einen Teil des warmen Trinkwassers reicht es das ganze Jahr über.

Die nachträgliche Installation von Solarkollektoren bietet eine preiswerte Lösung zur Entlastung der Heizungsanlage.  Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/BSW-Solar

Die nachträgliche Installation von Solarkollektoren bietet eine preiswerte Lösung zur Entlastung der Heizungsanlage. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/BSW-Solar

Je nach Kollektortechnik benötigt man zwischen 0,8 und 1,5 Quadratmetern Kollektorfläche pro Person im Haushalt. Der solare Deckungsgrad einer reinen Trinkwassererwärmungsanlage liegt damit um die 50 bis 65 Prozent. In den Sommermonaten können fast 100-prozentige Deckungsraten erzielt werden. Der Anschluss an das vorhandene Heizsystem ist in der Regel einfach umzusetzen und erfolgt häufig ebenfalls mit den in der Haushaltsinstallation üblichen Kupferrohren.

Kupfer ist dabei für eine effiziente und verlustarme Nutzung der Strahlungsenergie der Sonne maßgeblich verantwortlich. Ausschlaggebend hierfür ist die gute Leitfähigkeit des roten Metalls. Sie sorgt dafür, dass die Sonnenenergie mit größtmöglicher Effizienz auch auf die Wasserkreisläufe im Haus übertragen wird.

Modernisierungsmaßnahmen sorgen für eine stolze Rendite

Modernisierungsmaßnahmen sorgen für eine stolze Rendite

Wer sein Geld mit sicherer Rendite anlegen will, investiert in die Energieeffizienz seines Eigenheims. Foto: djd/puren

Wärmedämmung schlägt Sparbuch

Schöner wohnen mit Zusatznutzen: in einem gut gedämmten Haus fühlt man sich wohl und bekommt für die Investition in die eigenen vier Wände eine Rendite, die sich sehen lassen kann.  Foto: djd/puren

Schöner wohnen mit Zusatznutzen: in einem gut gedämmten Haus fühlt man sich wohl und bekommt für die Investition in die eigenen vier Wände eine Rendite, die sich sehen lassen kann. Foto: djd/puren

(djd/pt). Geld anlegen, um später einmal finanziell abgesichert zu sein: Darum kommt heute eigentlich niemand mehr herum. Spätestens seit den anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten sind aber immer mehr Bundesbürger verunsichert, wem sie ihr Erspartes noch beruhigt anvertrauen können. Übersehen wird dabei eine naheliegende Anlageform – nämlich in eine verbesserte Energiebilanz der selbst genutzten Immobilie.

Die Rendite, die solch eine Investition in die eigenen vier Wände erzielen kann, schlägt nicht nur das Sparbuch um Längen, sondern kann sich auch neben Fondssparen und ähnlichen Anlageformen sehen lassen. Das unabhängige Institut für Vorsorge und Finanzplanung nahm unter der Leitung von Professor Dr. Thomas Dommermuth verschiedene Anlageformen im Vergleich zu Investitionen in eine verbesserte Gebäudedämmung unter die Lupe.

Eine Steildachdämmung mit hochdämmenden Polyurethan (PUR)-Elementen, beispielsweise von puren, erbrachte in einer Musterrechnung des Instituts selbst bei einer moderaten Ölpreissteigerung von acht Prozent im Jahr eine Rendite von deutlich über fünf Prozent jährlich. Bei einer zwölfprozentigen Energiepreissteigerung stieg die Rendite sogar auf über 8,5 Prozent – Werte, die eine risikolose oder risikoarme Geldanlage im Moment auf den Finanzmärkten nicht erzielen kann.